spes vitae - Zeichen der Zeit
Liedertexte zur CD
1. Erkennen
wir doch (Musik: A.
Bolik, Text: Gen-Bewegung Rechte:
Verlag Neue Stadt, München) Erkennen
wir doch die Zeichen der Zeit, befrein wir
die Welt aus der Dunkelheit, und bringen
wir dort, wo nur
Zwietracht besteht, die
Einheit, die aus der Liebe entsteht. Im Kampf um die Werte, in Terror und Not, wo Rüstung und Krieg die Menschheit bedroht, wo Unrecht regiert, wo der Zweifel uns hemmt, sieht man, wie die Welt sich nach Einheit sehnt. Erkennen
wir doch die Zeichen der Zeit ... Noch trennen uns Mauern der Tradition, die Mauern der Macht, der Position. Wir gehn neue Wege, sind nicht länger blind, weil wir Kinder eines Vaters sind. Erkennen
wir doch die Zeichen der Zeit ... Schon oft hat ein Mensch zu verbessern probiert, doch gleich dabei seine Meinung diktiert. Lieben wir alle, so wie sie sind, weil im kleinen der Friede beginnt. Erkennen
wir doch die Zeichen der Zeit ... 2.
Eingeladen zum Fest des Glaubens (Musik: E. Eckert,
Text: A. Veciana Rechte:
Strube-Verlag GmbH, München) Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern, mal gespannt, mal eher skeptisch, manche zögernd, viele gern, folgten sie den Spuren Jesu, folgten sie dem, der sie rief, und sie wurden selbst zu Boten, dass der Ruf wie Feuer lief: Eingeladen
zum Fest des Glaubens, eingeladen
zum Fest des Glaubens. Und so kamen sie in Scharen, brachten ihre Kinder mit, ihre Kranken, auch die Alten, selbst die Lahmen hielten Schritt. Von der Straße, aus der Gosse kamen Menschen ohne
Zahl, und sie hungerten nach Liebe und nach Gottes Freudenmahl: Eingeladen
... Und dort lernten sie zu teilen, Brot und Wein und Geld und Zeit; und dort lernten sie zu heilen, Kranke, Wunden, Schmerz und Leid; und dort lernten sie zu beten, dass dein Wille, Gott geschehe; und sie lernten so zu leben, dass das Leben nicht vergehe: Eingeladen
... Aus den Dörfern und aus Städten, von ganz nah und auch von fern, mal gespannt, mal eher skeptisch, manche zögernd, viele gern, folgen wir den Spuren Jesu, folgen wir dem, der uns rief, und wir werden
selbst zu Boten, dass der Ruf noch
gilt, der lief: Eingeladen
... 3. Jetzt
ist die Zeit (Musik: L
Edelkötter, Text: A. Albrecht Rechte:
Impulse-Musikverlag, Drensteinfurt) Jetzt ist
die Zeit, jetzt ist die Stunde. Heute wird
getan, oder auch vertan, worauf es
ankommt, wenn ER kommt. Der Herr wird nicht fragen: Was hast du gespart, was hast du alles besessen? Seine Frage wird lauten: Was hast du geschenkt, wen hast du geschätzt um meinetwillen? Jetzt ist
die Zeit, jetzt ist die Stunde. ... Der Herr wird nicht fragen: Was hast du gewußt, was hast du Gescheites gelernt? Seine Frage wird lauten: Was hat du bedacht, wem hast du genützt um meinetwillen? Jetzt ist
die Zeit, jetzt ist die Stunde. ... Der Herr wird nicht fragen: Was hast du beherrscht, was hast du dir unterworfen? Seine Frage wird lauten: Wem hast du gedient, wen hast du umarmt um meinetwillen? Jetzt ist
die Zeit, jetzt ist die Stunde. ... Der Herr wird nicht fragen: Was hast du bereist, was hast du dir leisten können? Seine Frage wird lauten: Was hast du gewagt, wen hast du befreit um meinetwillen? Jetzt ist
die Zeit, jetzt ist die Stunde. ... Der Herr wird nicht fragen: Was hast du erreicht, was hast du Großes gegolten? Seine Frage wird lauten: Hast du mich erkannt, ich war dein Bruder um deinetwillen? Jetzt ist
die Zeit, jetzt ist die Stunde. ... 4. Ein
Funke aus Stein geschlagen (Musik u.
Text: G. Linßen Rechte:
Strube-Verlag GmbH, München) Ein Funke, aus Stein geschlagen, wird Feuer in kalter Nacht Ein Stern, vom Himmel gefallen, zieht Spuren von Gottes Macht. So wie die
Nacht flieht vor dem Morgen, so zieht
die Angst aus dem Sinn. So wächst
ein Licht, in dir geborgen, die Kraft
zum neuen Beginn. Glut, in Wassern gesunken, wird Glanz in spiegelnder Flut. Ein Strahl, durch Wolken gedrungen, wird Quell von neuem Mut. So wie die
Nacht flieht vor dem Morgen, so zieht
die Angst ... Ein Lachen in deinen Augen vertreibt die blinde Wut. Ein Licht, in dir geborgen, wird Kraft in tiefer Not. So wie die
Nacht flieht vor dem Morgen, so zieht
die Angst ... 5. Friede
in unseren Händen (Musik: Genrosso, Text: Cipri, Enderle, Iavotra Rechte:
Verlag Neue Stadt, München) Immer stärker ist er schon zu spür‘n, dieser Herzschlag
einer neuen Zeit. Leis‘, doch unaufhaltsam geht er auf, Same, der sie Hoffnung in sich trägt. Hoffnung, scheinbar tot, keimt auf und blüht, Freude, sie kehrt wieder bei uns ein. Tiefste Sehnsucht, sie wird Wirklichkeit, Friede wird der Weg zum Leben sein. Hoffnung ... Ja, diese Welt erblüht in neuem Leben, Gewalt kann uns nicht mehr verführ’n, nie mehr! Wie ein Geschenk in unser’n Händen liegt der Friede, uns anvertaut, ihn auszusäen. (engl.) Open wide the vision
of your world, feel the love that reigns in
everything, now is your chance to start
again, breathe in hopes of peace, of
light, of love. (südam. span.) Abre el horizonte
entorno a ti, siente el latido del amor, ahora es el momento de empezar una senda de paz, de luz y de
amor. Ja, diese
Welt erblüht in neuem Leben ... (ital.) Semina la pace e tu
vedrai che la tua speranza rivivra, spine tra le mani piangerai, ma un mondo nuovo nascerà. (madegassisch) Fanan-te-nana dify, nipussak in-drai. Nanul‘ jlai marain’ a-wau wau Rah‘ her-issitra zy ahasu anayl. Assul‘ vitir ssy via-dana-na. Hoffnung, scheinbar tot, keimt auf und blüht, Freude, sie kehrt wieder bei uns ein. Tiefste Sehnsucht, sie wird Wirklichkeit, Friede wird der Weg zum Leben sein. 6. Einer
hat uns angesteckt (Musik:
O.-G. Blarr,Text: E. Bücken Rechte:
tvd-Verlag, Düsseldorf) Einer hat
uns angesteckt, mit der
Flamme der Liebe, einer hat uns
aufgeweckt, und das
Feuer brennt hell. Wer sich selbst verliert, wird das Leben finden, wer die Freiheit spürt, kann sich selber finden. Einer hat
uns angesteckt, ... Wer die Armut spürt, wird in Reichtum Leben, wer von Herzen brennt, kann sich andern geben. Einer hat
uns angesteckt, ... Wer betroffen ist, wird das Wort neu sagen, wer sich selbst vergißt, kann auch Lasten tragen. Einer hat
uns angesteckt, ... 7. Wie ein
Kind (Musik: H.
Grönemeyer Text: Psalm 121/131 Rechte f.
Musik: Grönland Musik-Verlag) Will nicht mehr so groß und stolz
sein, versteck mein Gesicht. Alles zu verstehen, ist zu hoch
für mich. Zuviel schon geredet, schäme mich
dafür, wie ein Kind bei seiner Mutter werd‘ ich still in Dir. Hebe meine Augen auf, schau nach Hilfe
aus, doch Dein Gott verläßt Dich nicht,
wenn Du ihm vertraust, läßt Deinen Fuß nicht wanken, sei voll Zuversicht. ER, der Dich behütet, schläft und schlummert nicht. Ja, Dein Gott verläßt Dich nicht, er gibt Dir Schatten, steht Dir
bei. Stündlich, täglich, ewiglich schon
da für Dich. Unser Gott behüte dich, und wenn Du fortgehst,
wiederkommst, einmal, jedesmal begleitet er
Dich: ER ist da. Will nicht mehr so groß und stolz
sein, versteck mein Gesicht. Alles zu verstehen, ist zu hoch
für mich. Zuviel schon geredet, schäme mich
dafür, wie ein Kind bei seiner Mutter werd‘ ich still in Dir, werd‘ ich
still in Dir. 8. Meine
Zeit seht in deinen Händen (Musik u.
Text: P. Strauch Rechte:
Hänssler-Verlag, Neuhausen) Meine Zeit
steht in deinen Händen. Nun kann
ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst
Geborgenheit, du kannst
alles wenden. Gib mir ein
festes Herz, mach es fest in dir. Sorgen quälen und werden mir zu
groß. Mutlos frag ich: was wird morgen
sein? Doch du liebst mich, du läßt mich
nicht los. Vater, du wirst bei mir sein. Meine Zeit steht in deinen Händen ... Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb
nehmen mich gefangen, jagen mich. Herr, ich rufe: Komm und mach mich
frei! Führe du mich Schritt für Schritt. Meine Zeit steht in deinen Händen ... Es gibt Tage, die bleiben ohne
Sinn, hilflos seh‘ ich, wie die Zeit
verrinnt. Stunden, Tage, Jahre gehen hin, und ich frag, wo sie geblieben
sind. Meine Zeit steht in deinen Händen ... 9. Glauhaft
leben (Musik: S. Fietz, Text: C. Beermann
Rechte: ABAKUS-Musik, B. Fietz, Greifenstein) Glaubhaft leben, lebhaft glauben, mit Herz und Hand, mit Mund und Augen. glaubhaft leben, lebhaft glauben, mit Herz und Hand, mit Mund und Augen. Staunend habe ich dein Wort
gehört: Geht in alle Welt! Doch wieviel Mut dazu gehört, hatt‘ ich mir nicht vorgestellt. Glaubhaft leben, lebhaft glauben, ... Menschen sehe ich in ihrer Not. Du sprichst Herr dein Wort: „Geh‘ hin und handle, tu‘ doch
was, sei beherzt und sieh‘ nicht fort.“ Glaubhaft leben, lebhaft glauben, ... Immer wieder klingt dein Wort in
mir. „Ich begleite Dich! Ich bin dein Weg, dein Licht, die
Tür! Was du tust, das segne ich.“ Glaubhaft
leben, lebhaft glauben, ... 10. Der
Polarstern (Musik u.
Text: Gen Verde, Henderson Rechte:
Verlag Neue Stadt, München) Ja, ich bin gekommen, um dich hier zu finden, will auf dich hör‘n, will in deiner Nähe sein. Schau, in mir da sind so viele offne Fragen. Du nur kannst die Antwort sein, du gehst mit mir meinen Weg. Im Innern meines Herzens bist nur du. Auch das Universum kreist und sucht nach Frieden, nur ein einz‘ger Stern steht still und zeigt den Weg. Der Polarstern steht allein, hell sind seine Strahlen. So wie dieser Stern bist du, der einzig sichre Halt bist du. Im Innern meines Herzens bist nur du. Du bist
Ursprung, Sinn und Ziel in meinem
Leben. Was ich
habe, was ich bin, alles
schenke ich dir. Alle meine Kräfte sollst du ganz durchdringen, meine Fähigkeiten, meinen Geist, mein Tun. Durch mich sollst du denken, sprechen, handeln, lieben. Wie der helle Stern bist du, der einzig sichre Halt bist du. Im Innern meines Herzens, bist nur du. Du bist
Ursprung, Sinn und Ziel in meinem
Leben. Was ich habe ... 11. Selig
seid Ihr (Musik:
Peter Janssens, Text: F.-K. Barth, P. Horst Rechte: P.
Janssens Musikverlag,Telgte) Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt. Selig seid ihr, wenn ihr Lasten tragt. Selig seid ihr, wenn ihr lieben lernt. Selig seid ihr, wenn ihr Güte wagt. Selig seid ihr, wenn ihr Leiden merkt. Selig seid ihr, wenn ihr ehrlich bleibt. Selig seid ihr, wenn ihr Frieden macht. Selig seid ihr, wenn ihr Unrecht spürt. Selig, seid ihr, wenn ihr Wunden heilt, Trauer und Trost miteinander teilt. Selig seid ihr, wenn ihr Krüge füllt, Hunger und Durst füreinander stillt. Selig seid ihr, wenn ihr Fesseln, sprengt, arglos und gut voneinander denkt. Selig seid ihr, wenn ihr Schuld verzeiht, Stütze und Halt aneinander seid. 12. Was mag
die Zukunft bringen (Musik: S.
Fietz, Text: M.-F. Strauss Rechte: ABAKUS-Musik,
B. Fietz, Greifenstein) Die Unrast dieser Tage bedrückt uns sorgenvoll, wir stellen uns die Frage, ob dies so bleiben soll. Der Pulsschlag vielen Handelns enthüllt Gottlosigkeit, wir brauchen Gottvertrauen in ungewisser Zeit. Was mag die
Zukunft bringen, was hält
sie wohl bereit? Wir
wissen’s nicht, wir hoffen nur auf eine
gute Zeit, und dass
Gott bei uns bleibt. Wir sammeln die Gedanken und schaun noch mal zurück, Mochte die Welt auch wanken, bewahrt blieb unser Glück. Gott war an unsrer Seite und half uns in Gefahr, und wussten wir nicht weiter, dann trug er uns sogar. Was mag die
Zukunft ... Drum woll‘n wir nicht verzagen, das fällt uns gar nicht ein, den Kleinmut zu verjagen soll unser Sinnen sein. Die Treue ist versprochen, die uns vertrauen lässt, Gott hat sie nie gebrochen, sein Wort ist stark und fest. Was mag die
Zukunft ... |
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